Internationale Presseschau
23.05.2014

Neue Investoren-Plattform für Projekte in Holland

Über die nationale Investment-Plattform NII wollen sich holländische Pensionsfonds und Versicherer wieder stärker auf heimische Energie- und Infrastrukturprojekte fokussieren. Allein für die Ziele in der Offshore-Windenergie seien elf Milliarden Euro nötig.

In den Niederlanden haben 13 große Investoren einen Vertrag für die Gründung einer gemeinsamen Investment-Plattform unterzeichnet. Wie das Wall Street Journal berichtet, wollen die Unternehmen über die neue Plattform in die heimische Infrastruktur, Bildung, den Wohnungsbau und in erneuerbare Energie investieren. Die  Pläne für die Plattform hat nun der frühere ABN-Amro-Banker Jan van Rutte vorgestellt.

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Die National Investment Institution (NII) fungiert mit ihrem Fokus auf den Heimatmarkt nicht als eigenständiger Investor, sondern als Vermittler, über den auch Hürden für Investitionen verringert werden sollen. Neben holländischen Pensionsfonds und Versicherern steht auch Investoren aus dem Ausland die Plattform offen. Laut dem ebenfalls beteiligten Fonds-Manager APG könnte die Plattform Ende des Jahres starten. 

Die holländische Regierung verspricht sich von einer solchen nationalen Investment-Plattform eine Stärkung der Wirtschaft und hatte deswegen bereits im November vergangenen Jahres einen derartigen Plan angeregt. Sie wollen so auch stärker auf die Pensionsfonds und Versicherungen einwirken. Deren Investments liegen laut dem US-Magazin bei 1,4 Billionen Euro, allerdings fließe davon viel in ausländische Projekte. 

Der holländischen Wirtschaftsminister Henk Kamp hat Investitionsmöglichkeiten von derzeit zehn Milliarden Euro im Land identifiziert. Auf lange Sicht besteht darüber hinaus auch bei Offshore-Windenergie großer Geldbedarf, sofern die Regierung ihre Ausbauziele erreichen möchte. Laut van Rutte seien allein dafür elf Milliarden Euro nötig. 

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Daniel Seeger
Keywords:
Niederlande | Pensionsfonds | Versicherer | Banken und Finanzinvestoren
Ressorts:
Finance

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