Frage des Monats
16.02.2017

"Die Politik ist am Zug"

Foto: VCD/Markus Bachmann
Wasilis von Rauch Wasilis von Rauch, Bundesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclub VCD.

"Steht die Elektromobilität 2017 vor dem Durchbruch?", lautet im Februar die Frage des Monats von bizz energy. Experten aus Politik und Wirtschaft haben geantwortet. Lesen Sie hier die Antwort von Wasilis von Rauch, Bundesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclub VCD.

Die Antwort darauf kommt einem Blick in die Glaskugel gleich. Bereits letztes Jahr, also 2016, sollte die Elektromobilität einen deutlichen Schub erfahren, unter anderem mit neuen, wirklich kaufbaren Modellen sowie der Kaufprämie für E-Autos.
Dass der Durchbruch nicht kam, liegt vor allem an den zu niedrigen Spritpreisen und den steuerlichen Privilegien, die konventionelle Antriebe weiterhin genießen. Die Politik ist hier am Zug.
Sie muss wirkliche Anreize zu Gunsten effizienter Antriebe setzen. Dazu gehört der Abbau des Dieselprivilegs genauso wie eine ambitionierte Fortschreibung der CO2-Grenzwerte auf EU-Ebene.
Zweiter entscheidender Punkt sind die Kosten. Hier könnte sich 2017 einiges bewegen. Der Opel Ampera E und der Tesla Model 3 könnten in diesem Jahr den Markt mit attraktiveren Preisen und besseren Nutzungseigenschaften aufmischen. So glauben wir auch, dass batterieelektrische Autos die Nase vorn haben werden, vor den Brennstoffzellenfahrzeugen. Die Brennstoffzelle ist eine gute Ergänzung, insbesondere für längere Strecken. Aber die E-Autos werden einen Kostenvorsprung haben und sind wesentlich effizienter.
Doch ob es reicht für den Durchbruch? Entscheidend sind Angebot und Nutzbarkeit!

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Die Antwort von VDA-Präsident Matthias Wissmann lesen Sie hier. 

Keywords:
Frage des Monats | Elektromobilität | CO2-Ausstoß | Kaufprämie | VCD
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