Internationale Presseschau
18.09.2013

China startet zweite Offensive für die E-Mobilität

Daimler
BYD-Chef Wang Chuanfu und Daimler-Chef Dieter Zetsche (links und rechts neben dem Fahrzeug) bei der Vorstellung der gemeinsam entwickelten Marke Denza

Peking fördert wieder die E-Mobilität und spendiert rund 7.500 Euro für den Kauf eines Elektroautos. Im zweiten Anlauf sollen die gesteckten Ziele bei den alternativen Antrieben doch noch erreicht werden.

60.000 Yuan (rund 7.500 Euro) bekommt der Käufer eines Elektroautos von der Zentralregierung in Peking in den kommenden drei Jahren dazu, berichtet Reuters. Fahrzeuge mit Plug-in Antrieb, die größtenteils mit Strom fahren, erhalten bis zu 35.000 Yuan. Hybride mit Benzin und Elektroantrieb gehen hingegen leer aus. 

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China möchte bis 2015 eine halbe Million, bis 2020 fünf Millionen strombetriebene Fahrzeuge auf die Straßen bringen. Von 2010 bis 2012 hatten Käufer von E-Fahrzeugen deswegen bereits eine Förderung von ebenfalls rund 7.500 Euro erhalten – der Erfolg jedoch war bescheiden, das Programm lief Ende vergangenen Jahres aus. Damals mangelte es an E-Fahrzeugen und an Ladestationen. Nur 27.500 Fahrzeuge mit Alternativantrieben fuhren Ende 2012 auf Chinas Straßen, 80 Prozent davon waren Busse. 

Mit der neuen Förderung nimmt Peking nun einen zweiten Anlauf. Laut Reuters profitieren vor allem chinesische Autobauer wie SAIC Motor oder BYD. In einem Joint Venture mit dem Autobauer Daimler entwickelt BYD reine Elektrofahrzeuge, Starinvestor Warren Buffett ist in den chinesischen Autobauer investiert. 

Verlierer des neuen Förderprogramms ist der japanische Hersteller Toyota, der in China mit seinen Hybriden weiterhin durch das Förderraster fällt. Beobachter halten jedoch ein späteres separates Programm für Hybride für möglich. Nur mit diesen könne Peking seine Ziele bei den „New-Energy“ Fahrzeugen erreichen.  

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Daniel Seeger
Keywords:
E-Mobilität | China | BYD | SAIC Motor
Ressorts:
Governance | Markets

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