Internationale Presseschau
17.07.2013

Chevron investiert in Argentinien

Das argentinische Unternehmen YPF hat nun einen Deal über 1,24 Milliarden Dollar mit dem US-Förderer Chevron abgeschlossen. Der Investition in das Schiefergasfeld Vaca Muerta hängt allerdings in Spanien noch ein Gerichtsverfahren an.

Am Dienstag unterzeichnete der Öl- und Gaskonzern Chevron einen Vertrag mit dem argentinischen Ölförderer YPF. Chevron investiert 1,24 Milliarden Doller (circa 940 Millionen Euro) in die Vaca Muerta Schiefergesteinformation. Dort wird eines der weltweit größten Vorkommen vermutet. 

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Die Regierung in Buenos Aires ebnete den Weg für den Deal mit Chevron: Am Montag erließ sie eine Verfügung, nach der Ölkonzerne 20 Prozent des Rohgas steuerfrei exportieren dürfen. Außerdem müssen Unternehmen, die in Vaca Muerta bohren, die Erträge nicht zurückführen. 

Das soll internationale Firmen wieder anlocken, nachdem die argentinische Regierung im Mai 2012 YPF, damals Konzerntochter des spanischen Förderkonzern Repsol, zwangsverstaatlicht hatte. Repsol reichte in Spanien Klage gegen den YPF und Chevron ein. Das Ergebnis steht noch aus.

Redaktion
Keywords:
Chevron | YPS | Repsol | Ölförderung | International
Ressorts:
Markets

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