Elektromobilität
06.01.2016

Bitkom: Geringe Reichweite und hohe Preise behindern E-Auto-Absatz

fotos: Tesla, Deposit

Zwei Drittel der Deutschen liebäugeln grundsätzlich mit dem Kauf eines Stromers.

 

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Rund 70 Prozent der Deutschen könnten sich den Kauf eines E-Autos vorstellen – wenn die Preise sinken und die Reichweite steigt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

Knapp die Hälfte der rund 1.000 befragten Erwachsenen würde demnach einen Stromer kaufen, wenn dessen Preis auf das Niveau eines herkömmlichen Pkw sinkt. Außerdem wünschen sich 62 Prozent der Befragten, mit einer Akkuladung ähnlich weit zu kommen wie mit der Tankfüllung eines Verbrennungsmotors.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte 2009 das Ziel ausgerufen, bis 2020 rund eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen. Bisher sind nur etwa 29.000 unterwegs. Ein schneller Durchbruch der E-Mobilität ist laut einer Studie des Forums Ökologische Marktwirtschaft (FÖS) nicht zu erwarten (hier lesen).

Ohne Verkehrswende werden die Klimaschutzziele im Verkehrssektor laut FÖS-Studie verfehlt. Mit dem Beschluss des Pariser Klimaabkommens im Dezember vergangenen Jahres  hat sich der Handlungsdruck noch erhöht. Deshalb möchte die Kanzlerin noch im Februar ein Papier mit Maßnahmen zur signifikanten Erhöhung des E-Mobilitätanteils am Verkehr auf dem Tisch haben, heißt es in der aktuellen Spiegel-Ausgabe.

Redaktion
Keywords:
Elektromobilität | E-Autos | Reichweite | Kaufpreis | Angela Merkel | Bitkom | Studie | FÖS | Verkehrswende
Ressorts:
Governance | Markets

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